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Kaffee: Überwiegend gesund

Dem Kaffee werden irrtümlicherweise immer noch einige negative Eigenschaften nachgesagt. Trotz zahlreicher Studien, die dem schwarzen Gebräu eine positive Wirkung attestieren, halten sich einige Vorurteile hartnäckig. So glauben manche Menschen weiterhin, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht. Dabei ist diese Vermutung längst widerlegt. Eine Entwässerung findet nur statt, wenn der Körper nicht an Kaffee gewöhnt ist. Doch der Organismus stellt sich schnell darauf ein und das Getränk kann dadurch zur Flüssigkeitszufuhr hinzugerechnet werden.

Zudem soll das koffeinhaltige Getränk neben seiner aufmunternden Wirkung auch vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen, wie eine Bostoner Langzeitstudie mit 130 000 Teilnehmern ergab. Ein maßvoller Kaffeekonsum kann ferner die gehirnschädigenden Einflüsse einer cholesterinreichen Ernährung verringern. Und der Genuss von drei Tassen koffeinhaltigem Kaffee verzögert bei einer chronischen Lebererkrankung das Fortschreiten der Krankheit, senkt bei Frauen das Brustkrebsrisiko und hält Geschlechtsgenossinnen über 65 Jahre geistig fit. Sportler können nach dem Training ihren ausgezehrten Kohlenhydratspeicher recht schnell wieder durch den Verzehr von Nudeln und Koffein auffüllen.
Von Experten der Harvard School of Public Health wurde zudem festgestellt, dass Kaffee keinen Einfluss auf das Darmkrebsrisiko hat. Das soll auch gelten, wenn große Mengen des koffeinhaltigen Getränks konsumiert werden. Doch Vorsicht: Trotz all der guten Eigenschaften ist Kaffee nicht für jeden geeignet. Menschen mit Magenproblemen sollen das Heißgetränk nur selten genießen und zu viel Kaffee in der Schwangerschaft kann das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen.

Originalbericht: edizin.de

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