Schlechte Ernte macht Kaffee immer teurer
Arabica aus Kolumbien wird zum Luxusgut. Wegen schlechter Ernteaussichten schnellen die Preise in die Höhe.
Schlechte Ernteaussichten in Kolumbien machen Kaffee immer teurer: Der Terminkontrakt auf die Sorte Arabica zog am Montag um 2,3 Prozent auf 2,5275 Dollar je Pfund an und kostetet damit so viel wie seit dreizehneinhalb Jahren nicht mehr.
Robusta-Kaffee kletterte auf ein Zweieinhalb-Jahres-Hoch von 2204 Dollar je Tonne. Die Hoffnung auf Entspannung beim Kaffee-Nachschub schwinde angesichts der mehrfach nach unten korrigierten Prognosen für die kolumbianische Ernte, schrieben Analysten einer deutschen Grossbank in einem Kommentar.
Ein Ende des Höhenfluges sei derzeit nicht in Sicht, sagten andere Börsianer. Sie verwiesen auf die Entwicklung des Preises, die spekulativ orientierte Anleger anlocke, was den Aufwärtstrend noch weiter verstärke.
Originalbericht:20min.ch






